2016-7 Musik im Industrieraum

Ein Projekt in Industrieräumen der Schweiz, mit dem Collegium Novum Zürich

 

Das Programm ist an jedem Ort anders: Gewisse Werke werden "mitgenommen" und angepasst, andere ausschliesslich für einen Ort komponiert. Industrieräume wurden nicht gebaut, um "schön" zu sein. Ihre Akustik entspricht keiner gängigen Konzertsaal-Ästhetik. Im Projekt mussten deshalb alle Kompositionen sorgsam auf die Situation vor Ort angepasst werden. Jedoch sollte sich nicht nur die Musik durch die Orte inspirieren lassen, das Projekt hatte auch zum Ziel, die Publikums-Wahrnehmung der Orte zu verändern. Das Publikum, das zu einem guten Teil aus (ehemaligen) Mitarbeitern und Architekturinteressierten bestand, schätzte diese "musikalische Interpretation".

 

21. Mai 2016 Rorschach, Kornhausbräu, Lagero, Scapa, Schmitte Zwissler

                    in Kooperation mit new art music / contrapunkt

 

1./2. Oktober 2016 Fribourg, jeweils 17h 

                    Rte de la Fonderie 2, (Ancienne chocolaterie Villars)

                    in Kooperation mit eclatconcerts fribourg

                    DaMotus! und Choeur St-Michel

  

8. April 2017 BadenOederlin-Areal

 

27. Mai 2017 NiederurnenSwisspearl Eternit

 

17. Juni 2017 BaselBernoulli-Silo der Rhenus Port Logistics

                    in Kooperation mit der ignm Basel

 

Film Eisen ansehen (Musik im Industrieraum in Fribourg)

 

Download Programmhefte:

fileicon Aufführung in Rorschach (pdf, 8.8 MB)
fileicon Aufführung in Fribourg (pdf, 7.1 MB)
fileicon Aufführung in Baden (pdf, 1.6 MB)
fileicon Aufführung in Basel (pdf, 6.0 MB)

2013 NUMEN


Nicht nur die Akustik, auch architektonische Charakteristika prägen die Musik von NUMEN. Die Interpreten verteilen sich im Kirchenraum, bewegen sich während der Musik und führen so das Ohr der Zuhörer bis in die hintersten Winkel der Kirche

 

Ausführliche Informationen zum NUMEN-Projekt finden Sie unter:

 

NUMEN-Film

art-tv

Dossier (pdf)


KLANGFORSCHUNG 2010 - 2012


Kirchenräume

 

Wie könnte man die Akustik von Teilräumen in einer Kirche aus musikalischer Sicht beschreiben?

 

Hauptschiff: Klangereignisse sind teilweise gut ortbar, teilweise nicht ortbar und der Raum verfügt über einen gleichmässigen Hall, der Klang ist "stehend".

Chor: starke vertikale Achse des Halls, der Klang "entweicht" nach oben

Krypta: einhüllender Klang trotz geringer Raumgrösse

 

Es geht uns bei der Beschreibung von Akustik nicht um Hallzeiten oder Hallradien, es geht uns um Empfindungen, die eine Raumakustik auslöst. Gibt es einen ätherischen Hall? Gibt es eine demokratische Raumakustik?

 

Wie kann dies kompositorisch umgesetzt werden - wie verhalten sich Einzeltöne, Melodien, Harmonien, Klangfarben, Ensembleklänge und so weiter in den verschiedenen Räumlichkeiten einer Kirche? Wie könnte eine Musik aufgebaut sein, welche die klangliche Weite des Hauptschiffs artikulieren soll? Gibt es eine "Krypta-Musik"?

 

Wir gehen in Kirchen und hören, vergleichen unser Hören. Unser Forschungsansatz ist empirisch, unsere Resultate aber sind keine wissenschaftlichen Texte, sondern es sind unsere Kompositionen. 

 

 

 

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